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Pressemeldung - WJD

01.11.2018 - Statement von Kristine Lütke, WJD-Bundesvorsitzende

Doing-Business-Report: Schlechte Bedingungen für Gründer in Deutschland

Berlin, 1. November 2018 – Zum Abschneiden Deutschlands im Doing-Business-Report der Weltbank erklärt Kristine Lütke, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland:

„Deutschland hat im internationalen Vergleich erneut an Wettbewerbsfähigkeit verloren und liegt im Doing-Business-Report der Weltbank nur noch auf Platz 24. In Georgien und Mazedonien ist es einfacher, unternehmerisch tätig zu werden als in Deutschland. Wenn es darum geht, ein Unternehmen zu gründen, liegt Deutschland weltweit nur auf Platz 114. Seit Jahren sprechen wir über bessere Bedingungen für Gründer, doch getan hat sich nur wenig.

Eine Unternehmensgründung dauert in Deutschland immer noch mehr als zehn Tage. Gründungswillige haben neun unterschiedliche Ansprechpartner bei Behörden, Berufsgenossenschaft, Sozialversicherung und Co. In Neuseeland genügt eine Registrierung, die an einem Tag erledigt ist.

Warum ist es 2018 immer noch nicht möglich, alle Behördengänge von der Antragstellung bis hin zum Empfang von Bescheiden elektronisch abzuwickeln? Gerade Jungunternehmer stehen unter enormen Druck und möchten ihre Aufmerksamkeit dem Geschäftsbetrieb widmen und sich nicht ihre Füße in den Amtsstuben vertreten. Wir brauchen endlich One-Stop- Shops, in denen Gründungswillige alle Informationen aus einer Hand bekommen, und mehr E-Government in Deutschland. Die Regierung muss hier endlich liefern."

Kristine Lütke WJD
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