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News - WJD

27.05.2019 - Nach der Europawahl: Quo vadis Europa?

WJD-Bundesvorsitzender Florian Gloßner: „Europa hat gewählt. Die gute Nachricht: Die hohe Wahlbeteiligung macht Mut. Die Wähler haben erkannt, wie stark Europa bereits heute unsere Wirtschaft und unser Leben bestimmt. Nationalisten und EU-Gegner haben keine Mehrheit in Europa."

Zum Ausgang der Wahlen zum Europäischen Parlament erklärt Florian Gloßner, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland:

„Europa hat gewählt. Die gute Nachricht: Die hohe Wahlbeteiligung macht Mut. Die Wähler haben erkannt, wie stark Europa bereits heute unsere Wirtschaft und unser Leben bestimmt. Nationalisten und EU-Gegner haben keine Mehrheit in Europa. Die schlechte Nachricht: Die traditionellen Volksparteien haben die junge Generation verloren. Dem Wunsch der jungen Wähler nach Zukunftsorientierung, Erneuerung und mutiger Politik kommen die Volksparteien nicht ausreichend nach. Durch die Abkehr der Wähler von den großen Parteiblöcken der Mitte gibt es im Europaparlament nun keine klare Mehrheit mehr. Eine konstruktive Gestaltungsmehrheit ist für die Erneuerung der EU aber essenziell. Die Vollendung des Binnenmarkts, die Verhandlungen zum Handelsstreit mit den USA und die Entscheidung über den mehrjährigen Finanzrahmen können nicht warten.“

Florian Gloßner
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Kontakt: Sandra Koch

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